Anwort 1:

Die Genossenschaft ist ein ”wirtschaftlicher Verein” mit eigener Rechtspersönlichkeit und variabler Mitgliederzahl. Es müssen sich allerdings mindestens sieben Mitglieder bereit finden, Mitglied zu werden und zu bleiben. Ihre Mitglieder können aus- und eintreten, ohne daß die Genossenschaft ihre Rechtspersönlichkeit verändert. Ein Grundkapital wie bei einer GmbH ist nicht vorgeschrieben. Jedes Mitglied zahlt einen Geschäftsanteil ein (oder auch mehrere). Die Höhe wird im Statut der Genossenschaft festgelegt.

Das Genossenschaftsstatut legt die innere Verfassung der Genossenschaft fest. Es regelt insbesondere das Verhältnis der Mitglieder zur Genossenschaft, die Aufgaben und Verpflichtungen der Genossenschaftsorgane. Der Genossenschaft steht ein Vorstand vor. Sie verfügt zwingend über einen Aufsichtsrat und die Generalversammlung, in der alle Mitglieder stimmberechtigt sind. Die Generalversammlung wählt sich einen Aufsichtsrat. Der Vorstand leitet die Genossenschaft und wird insoweit von dem Aufsichtsrat kontrolliert.

Jede Genossenschaft ist verpflichtet, einem Prüfungsverband beizutreten, der die Gründung der Genossenschaft und ihre Tätigkeit prüft und begleitet.

Anwort 2:

Die Genossenschaft wird erst durch ihre Organe handlungsfähig. Ähnlich wie bei der Aktiengesellschaft und der Gesellschaft mit beschränkter Haftung oder einem Verein sind drei Organe zwingend vorgeschrieben:

Vorstand

Aufsichtsrat

Generalversammlung bzw. Vertreterversammlung.

Das Genossenschaftsgesetz geht von der intensiven persönlichen Beteiligung der Mitglieder in der Genossenschaft aus. Deshalb wird bestimmt, daß nur Mitglieder dieser Genossenschaft in den Aufsichtsrat gewählt werden können.

Anwort 3:
Die Generalversammlung ist das höchste und für die Willensbildung maßgebliche Organ einer Genossenschaft. In ihm üben die Mitglieder ihre Rechte durch Beschlußfassung aus. Bei großen Genossenschaften mit mehr als 1.500 Mitgliedern kann das Statut an die Stelle der Generalversammlung eine Vertreterversammlung setzen. Die Vertreter werden von den Mitgliedern in allgemeiner, unmittelbarer, gleicher und geheimer Wahl gewählt. Die Generalversammlung wählt und entlastet den Aufsichtsrat, ändert die Statuten. Ferner entscheidet sie über die Feststellung des Jahresabschlusses und über die Verwendung des Jahresüberschusses bzw. die Deckung eines Jahresfehlbetrages sowie die Erteilung von Weisungen an den Vorstand.
Anwort 4:
Das Rechtsverhältnis der Mitglieder zur Genossenschaft richtet sich zunächst nach dem Statut. Dabei steht die Teilhabe an den gemeinschaftlichen Einrichtungen der Genossenschaft im Vordergrund. Daneben haben die Mitglieder Mitverwaltungsrechte, die sie in erster Linie durch Stimmabgabe in der Generalversammlung ausüben. Jedes Mitglied hat grundsätzlich eine Stimme, die Mehrheit errechnet sich also nach Köpfen. Allerdings kann das Statut in sehr beschränktem Umfang auch Mehrstimmrechte vorsehen. Keinem Mitglied dürfen aber mehr als drei Stimmen eingeräumt werden.

Antwort 5:

  • mieternahe Betreuung durch qualifiziertes Personal
  • mögliche Ratenzahlung der Geschäftsanteile auf Antrag des Mitgliedes
  • Notdienstrufnummer damit Sie uns auch außerhalb der Geschäftszeiten erreichen können
  • Vermittlung von Dienstleistern
  • günstige ortsübliche Mieten in verschiedenen Wohngebieten Ihrer Wahl
  • Ihre Mitsprache ist gefragt
  • Miteigentümer der Genossenschaft
  • Dauernutzungsvertrag / lebenslanges Wohnrecht

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