Der energetische Zustand einer Immobilie wird in einem Energieausweis auf vier Seiten dokumentiert:

Auf der ersten Seite eines Energieausweises findet man allgemeine Angaben zum Gebäude. Dazu gehören unter anderem die Adresse, der Typ, das Baujahr, wie auch Angaben zur Gebäudenutzfläche und der Anlagentechnik. Ferner sind Hinweise aufgeführt, die Aussagen zur Verwendung des Ausweises machen und Angaben zur energetischen Qualität einer Immobilie machen. Gegebenenfalls kann dem Papier auch ein Foto der betreffenden Immobilie beigefügt werden.

Nur wer einen bedarfsorientierten Energieausweis benötigt, muss die zweite Seite ausfüllen lassen.

Die dritte Seite ist für den verbrauchsbasierten Ausweis vorgesehen. Eine Farbskala, die von grün bis rot unterlegt ist zeigt den Energiebedarf, oder auch den Energieverbrauchskennwert an in kWh (Kilowattstunden) an. Damit man Vergleiche zu anderen Gebäuden ziehen kann, ist eine weitere Farbskala aufgeführt, die Auskunft gibt, in welchem Bezug der Verbrauchswert der eigenen Immobilie im Gegensatz zu Werten durchschnittlicher Häuser oder eines Passivhauses liegt.

Erklärungen zu Fachbegriffen findet man auf der vierten Seite. Interessant wird es für den Immobilienbesitzer auf der ergänzenden fünften Seite: Hier werden Modernisierungsmaßnahmen erläutert, die dazu beitragen, Energiekosten zu reduzieren, den Wert eines Hauses zu steigern und die Umwelt zu schonen.

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